Spatenstich für gute Infrastruktur – hier Lohringbrücke

Eine gute Infrastruktur ist ein wesentlicher Standortfaktor: Spatenstich für den Neubau der Lohringbrücke im Juni 2022. Damit wären dann alle Altenbochumer Brücken neu gebaut – insgesamt für mehr als 30  Mio. Euro.

Mit allein 15 Millionen Euro schlägt die Lohringbrücke zu Buche, die Innenstadt, Kornharpen, Grumme und Altenbochum verbindet und eine wichtige Verkehrsachse darstellt. Ein neuer Kreisverkehr und neue Radfahrstreifen gehören dazu. Auf dem Bild zu sehen sind neben mir noch meine SPD-Ratskollegen Reiner Rogall und Christian Kalisch sowie der SPD Fraktionsvorsitzende im Bezirk Mitte, Holger Schneider.

Campus Bochum: Rahmenplan treibt Entwicklung voran, Koalition stärkt soziale und ökologische Entwicklung

Gemeinsame Pressemitteilung von SPD und Grünen im Rat

Uni-Campus: SPD und Grüne betonen soziale und ökologische Entwicklung

Die Universitätsstraße zwischen Markstraße und A43 ist die Hauptschlagader im Herzen der Wissensstadt Bochum. Hier sind Ruhruni, Gesundheitscampus und viele weitere Institutionen der Wissensgesellschaft angesiedelt. Die Zeichen stehen auf Wachstum. Damit die räumliche Entwicklung eine sinnvolle Ordnung und Richtung bekommt, wurde seit 2020 der Rahmenplan Campus in einem breiten Beteiligungsprozess entwickelt. Dieser soll Erweiterungspotenziale der Universität und der Hochschulen aufzeigen, neue Ansiedlungsvoraussetzungen für technologie- und wissensbasierte Unternehmen bieten sowie durch ergänzte Nutzungsmischung inklusive Wohnen eine attraktive Lage im Stadtgefüge schaffen. Im Rahmenplan finden sich ebenso Strategien zur Entwicklung von Freiräumen, Mobilität, Nutzungen und Flächen sowie Ideen für konkrete Pilotprojekte.

Die Verwaltung wurde nun durch einen im Struktuerentwicklungsausschuss am 04.05. beschlossenen Koalitionsantrag beauftragt im weiteren Planungsprozess soziale und ökologische Aspekte stärker zu berücksichtigen.

Simone Gottschlich, Sprecherin der SPD im Strukturentwicklungsausschuss erklärt dazu: „Die Zahl der Beschäftigten im Bereich des Campus Bochum wird durch die Ansiedlungs- und Erweiterungsziele des Rahmenplans weiter deutlich anwachsen. Zu einem vielfältigen und lebendigen Stadtquartier gehört auch eine generationengerechte und qualitative Wohnnutzung sowie familienfreundliche Freiräume und Betreuungsmöglichkeiten. Wir wollen neben den eigentlichen Hochschul-Flächen auch die Innere Hustadt sowie den Wohn- und Geschäftsbereich des Uni-Centers einbeziehen.“

Noch bevor der Rahmenplan nun in konkrete Bebauungspläne übersetzt wird, sollen außerdem Maßnahmen des Klimaschutzes und der Klimafolgenanpassung entwickelt werden.

Barbara Jessel, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Rat betont: „Klimaresilienz, Klimaanpassung und Nachhaltigkeit sind bei einem so bedeutenden und auf die nächsten Jahrzehnte angelegten Entwicklungshorizont so wichtige Themen, dass sie bereits im Vorfeld einer weiteren Planungsdetaillierung aufgegriffen und untersucht werden müssen. So geht es neben den Schwammstadtprinzipien auch darum, dass Nachverdichtungen und potentielle Erweiterungsbauten Raum lassen müssen für eine gute Durchlüftung und für die Entstehung von Kaltluft.“

 

Allen ein schönes und friedliches Osterfest!

Pressestatement vom 01.04.2022 und kein Aprilscherz!

Südumfahrung Wittener Straße / SPD hat Anwohner*innen im Blick

Die Wittener Straße soll fahrradfreundlicher werden. „Bis allerdings echte Radwege angelegt werden können, brauchen wir eine fahrradfreundliche, aber auch gut umsetzbare Lösung“, erklärt Simone Gottschlich, Mitglied der SPD im Rat für Altenbochum. „Daher stimmen kommende Woche die Mitglieder des Mobilitätsausschusses für die sogenannte Südumfahrung der Wittener Straße ab“, erklärt die ehrenamtliche Lokalpolitikerin. „Die Vorlage der Verwaltung holt zwar nicht das Maximum für Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer heraus, nimmt dafür aber Rücksicht auf die Situation vor Ort und auf die Anwohnerinnen und Anwohner“, so Gottschlich.

Die Laerstraße in Altenbochum wird im zweiten Abschnitt der Radroute umgebaut und saniert.
Die Laerstraße wird im zweiten Abschnitt der Route umgebaut und saniert.
Simone Gottschlich
Simone Gottschlich

„Mit Blick auf die Vorlage der Verwaltung werden erste kritische Stimmen laut, die fordern, dass die Straßen der Südumfahrung zu kompletten Fahrradstraßen ausgebaut werden“, sagt die Ratsfrau. „Das bedeutet zwar eine komfortablere Radroute, aber das bedeutet auch, dass alleine im ersten Bauabschnitt 72 Parkplätze ersatzlos wegfallen würden. Das Goyviertel ist dicht bebaut und der Parkdruck oft hoch. Streichen wir 72 Parkplätze, werden viele Menschen in der Siedlung keinen Parkplatz mehr finden, aber wenn sie nach Hause kommen dennoch ihre Runden in der Siedlung drehen – auf der Suche nach einer Lücke. Dieser Suchverkehr ist anstrengend für die Anwohnerinnen und Anwohner und eine echte Umweltbelastung. Das ist mit uns nicht zu machen“, so Gottschlich. „Und leider ist es dort auch nicht möglich, eine Quartiersgarage zu bauen. Dazu fehlt schlichtweg der Platz. Jeder, der schon einmal dort war, weiß das.“

Vier Bauabschnitte

Martina Schnell
Martina Schnell

Martina Schnell, verkehrspolitische Sprecherin der SPD im Rat ergänzt: „Die sogenannte Südumfahrung ist ein gutes Angebot und eine Ergänzung zur Wittener Straße, von der Radfahrerinnen und Radfahrer profitieren – aber auch andere Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer.“ Im ersten Bauabschnitt geht es an die Kettelerstraße, Goystraße und den Tippelspfad. In drei weiteren Abschnitten folgen Laerstraße, Am Pappelbusch und der Glockengarten. „Wir reden dabei von neuen Temppo-30-Regelungen, neuen Gehwegen und neuem Straßenbelag. Das ist zwar keine Radikallösung für den Radverkehr, aber ein Angebot für alle Menschen vor Ort“, sagt Schnell.

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