Altenbochum: Rückblick – Ausblick

Altenbochum ist lebenswert. Sehr gute Nahversorgung, viele Schulen und Kitas sowie ein starkes Engagement der Vereine, Kirchen, Geschäftsleute und Netzwerke machen den Stadtteil aus.
Wer in Altenbochum lebt, findet alles, was er braucht und muss dank guter Infrastruktur nicht umziehen, wenn sich die persönlichen Lebensverhältnisse ändern, auch nicht im Alter.
Nicht umsonst gaben die Altenbochumer ihrem Stadtteil in einer Umfrage eine „Eins“.
In den letzten Jahren haben wir eine ganze Reihe wegweisender Entscheidungen auf den Weg gebracht, die diese positive Entwicklung fortsetzen:

  • Der Kita-Neubau an der Wasserstraße,
  • die Komplettsanierung der Vels-Heide-Schule,
  • der neue Kunstrasenplatz am Lohring,
  • Investitionen in Turnhallen,
  • gleich zwei neue Brücken und der Neubau der Lohringbrücke ist bereits in Planung,
  • eine hervorragende ÖPNV-Anbindung mit dem Netz 2020,
  • zahlreiche Straßensanierungen,
  • die Sanierung und Begrünung von Fußwegen und Spielplätzen oder
  • die neue Heimat der Freiwilligen Feuerwehr Altenbochum an der Feldmark

sind nur einige Beispiele.

Das klimafreundlich geplante Neubauprojekt „Ostpark“ wird Altenbochum weiter stärken und sorgt für weiteren bezahlbaren Wohnraum. Denn jeder soll sich hier zu Hause fühlen können – unabhängig vom Geldbeutel. Dazu stehe ich.

Meine Ziele 2020-2025

Ich möchte den Friemannplatz als Markstandort stärken und den Platz gemeinsam mit den Bürger*innen neu gestalten. Ich setze mich dafür ein, dass Altenbochum eine „Gute Stube“ als Treffpunkt aller Aktiven erhält.

Viel Geld ist bereits in unsere Schulen geflossen, ich möchte, dass jetzt mehr in die Lina-Morgenstern-Schule investiert wird. Die Turnhallensanierung ist bereits beschlossen, dennoch bleibt an dem Schulstandort einiges zu tun.

Wir wollen den Radverkehr stärken, indem wir in einem ersten Schritt die Goystraße und Kettelerstraße sowie die Laerstraße fahrradfreundlich gestalten. Davon profitieren auch alle anderen Verkehrsteilnehmer und die Anwohner. Mehr Radabstellanlagen in Altenbochums Quartieren und eine Anbindung des Springorumweges an den Radschnellweg Ruhr gehören dazu. Generell ist auch die Ladeinfrastruktur für Elektromobilität weiter auszubauen.

Altenbochums Geschäftsleute und Handwerksbetriebe genießen in unserer Stadt einen guten Ruf und schaffen Arbeitsplätze vor Ort. Grund genug, den Wirtschaftsstandort Altenbochum weiter zu stärken.

Unsere Grünflächen brauchen mehr Pflege und müssen aufgewertet werden. Die Allee am Freigrafendamm zum Beispiel ist unser grünes Aushängeschild und muss besser geschützt werden.
Und ich setzte mich bereits seit Jahren dafür ein, dass der jetzt betonierte Platz am ehemaligen Sportplatz Auf der Heide wieder begrünt und umweltgerecht in das grüne Umfeld eingegliedert wird. Jetzt mit Erfolg, denn auf Initiative von mir und der SPD im Rat wurde dies im Juni beschlossen. Auch Altenbochum leistet seinen Beitrag zum Schutz des Stadtklimas.

Was mir für Bochum wichtig ist

In Bochum muss die Schaffung und Sicherung weiterer Arbeitsplätze im Fokus unserer Bemühungen stehen.
 Denn nur da, wo die Menschen dauerhaft Arbeit finden, können sich Kommunen weiterentwickeln und finden Menschen ihr Zuhause. Zudem ist Bochum einer der größten Hochschulstandorte Deutschlands. Dieses Potential ist weiter auszubauen.

Mobilität darf nicht vom Gelbeutel abhängen.  Und Mobilität ist ein Standortfaktor. Im Sinne einer umweltgerechten, klimaschonenden und gleichzeitig sozialen Mobilität kommen wir um eine deutliche Vergünstigung des ÖPNV nicht herum. Dazu gehören auch ein gut ausgebautes Netz und eine dichte Taktung, wie wir es in Bochum mit dem Netz 2020 auf den Weg gebracht haben.

Das Thema Wohnen bleibt aktuell.
Ich stehe zum Bochumer Wohnungsbauprogramm, damit Bochum als Standort zum Leben und Arbeiten weiter gestärkt wird. Dabei muss zwingend die ökologische Einbindung ins bestehende Umfeld beachtet und mitgeplant werden. Das Ostpark-Projekt ist so ein Vorzeigeprojekt. Und als Sozialdemokratin ist für mich eine verbindliche Quote von wertigem und zugleich sozialem Wohnraum unerlässlich, damit Bochum ein Ort bleibt, in dem jeder gut leben kann.

Bei Quartiersneubauten sollten moderne, digitale Vernetzungskonzepte gleich mitgeplant werden. Hier liegt enormes Potential, für Bürger*innen, die Stadtplanung und die öffentliche Daseinsfürsorge.