Monat: August 2016 (Seite 1 von 2)

1. Tag der Trinkhallen im Revier – gleich zwei Altenbochumer „Buden“ machen mit

Am 20. August heißt es auch in Altenbochum : Bude trifft auf Kleinkunst. Fünf Bochumer Trinkhallen beteiligen sich mit Aktionen am ersten Tag der Trinkhallen im Revier und gleich zwei davon sind aus Altenbochum. Kabarett gibt es beim Kult Kiosk Boretzki am Freigrafendamm. Und an der Wittener Straße 208, bei Bobo’s Trinkhalle, ist ein „außerirdisches“ Theater zu Gast.  Vorbeischauen lohnt sich aber ohnehin,  auch wenn nicht mal gerade „Theater“ zu Gast ist.

Flüchtlingsdorf „Auf der Heide“ – Tag der offenen Tür am 12.08.2016

Alle Interessierten hatten am 12. August Gelegenheit, die Flüchtlingsunterbringung „Auf der Heide“ zu besichtigen. Die Unterkunft wird ab dem 15. August bezogen und maximal 240 Menschen werden hier vorläufig eine neue Heimat finden. Die Unterkunft wird sukzessiv, also nach und nach, bezogen.
Neben Einzelpersonen werden auch viele Familien einziehen und alle neuen Altenbochumerinnen und Altenbochumer haben bereits in unserer Stadt gelebt. Zudem kann mit der Errichtung auch dieser Anlage die Notunterbringung in Turnhallen ein Ende finden.
Vertreter von Verwaltung und Politik waren anwesend, um Fragen der zahlreich erschienenen Besucher zu beantworten. Nachbarschaft, generell Interessierte und Vertreter des Altenbochumer Flüchtlíngsnetzwerkes waren vor Ort.
Zur Unterkunft: Maximal vier Personen finden pro Wohneinheit – ausgestattet mit Bad, Küche und Schlafraum – ein Zuhause. Daneben gibt es Sozialräume, um Dinge wie z.B. Sprachunterricht zu ermöglichen.
Die Versorgung mit alltäglichen Dingen werden die Bewohner ganz im Sinne der Integration, wie in „normalen“ Wohnungen auch, selbst übernehmen.
Professionell und gut betreut wird die Unterkunft vom Arbeiter Samariter Bund.
Für alle, die nicht vor Ort waren, hier Bilder der Anlage:

Flüchtlingsdorf in Altenbochum

Flüchtlingsdorf „Auf der Heide“ August 2016
Fotos: GM

Groschek spricht Klartext: ‚Bürgermut statt Bürgerwut‘

25.08.16: Vor der Handwerkskammer Düsseldorf sprach Landesbauminister Michael Groschek Klartext und forderte ein Bündnis für die wirtschaftlichen Grundlagen des Landes NRW: ‚Bürgermut statt Bürgerwut‘.
Gut so!
Die Handwerkskammer Düsseldorf zitiert Groschek wie folgt:
„Wir haben organisierte Partialinteressen für Fledermäuse, den Rheinuferschutz und die Bürgerruhe beim Kaffeetrinken. Was wir brauchen, ist ein Bündnis für die wirtschaftlichen Grundlagen unseres Landes: Für den notwendigen Ausbau unserer Straßen und Trassen.“ Der Minister informierte die anwesenden Baupraktiker über ein entsprechendes „Bündnis für Infrastruktur“, das wie eine Bürgerinitiative Konsens für notwendige Bauvorhaben organisieren soll. “Wir brauchen Bürgermut gegen Wutbürger“, so Groschek … Am Ende vernehmlicher Applaus für einen Politiker, der Signale der Standfestigkeit in der Sache mit Flexibilität in der Argumentation zu paaren wusste.

Brücke Wittener Straße: Baubeginn für Frühjahr 2017 geplant

Gute Nachrichten für den Bochumer Straßenverkehr:
Die Brücke Wittener Straße über den Sheffieldring wird ab Frühjahr 2017 erneuert.
Rund 7,5 Mio. Euro wird der Neubau der Brücke aus dem Baujahr 1961 kosten. Die Vorplanungen wurden seitens der Verwaltung bereits im Juni 2016 abgeschlossen, so dass eine Ausschreibung des Brückenneubaus in den nächsten Monaten erfolgen kann. Nach rund zweijähriger Bauzeit, in der die Brücke nutzbar bleiben wird, werden die Arbeiten abgeschlossen und ein reibungsloser Verkehrsfluss wieder gewährleistet sein.
UnbenanntDie Brücke dient als wichtige Verkehrsachse in den Bochumer Osten und zur Anbindung Bochums an das überregionale Straßennetz. Darüber hinaus ist sie strategisch bedeutend zur Erschließung des Geländes Mark 51/7.  Derzeit wird sie dauerhaft mit einem Rissmonitoring überwacht.

Foto: Die Brücke Wittener Straße/Sheffieldring hier bei einer Probebelastung mit einem Kran von 48 t (Bild: Stadt Bochum)

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