Monat: Juli 2015

Turnhalle am Lohring bald wieder frei

Nachdem am 20. Juli über Nacht die Stadt Bochum auf Anweisung der Bezirksregierung eine Notunterkunft für 150 Flüchtlinge errichten musste, zeichnet sich ein Ende der Turnhallen-Unterbringung am Lohring ab.
Voraussichtlich ab 07. August wird der Umzug in das leer stehende Schulzentrum Ost erfolgen. Damit steht die Halle zum Ende der Schulferien wieder für den Schul- und Vereinssport zur Verfügung. Die Halle wird von drei Sportvereinen, u.a. auch von den Basketballern der VfL-Astrostars (2. Bundesliga) genutzt.

Gleichzeitig hat sich in Altenbochum und darüber hinaus eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgebreitet, die ihresgleichen sucht.
Dafür bedanke ich mich im Namen des Stadtteils sehr herzlich bei allen beteiligten Organsationen, Kirchen, Privatpersonen und den direkten Anwohnern. Wir alle tun gut daran, diesen für alle Beteiligten sicher nicht einfachen Prozess positiv und konstruktiv zu begleiten. Dass dieses Konzept aufgeht, hat die Leitung der Einrichtung, der ASB, gestern mit der Aussage bestätigt, dass es sehr selten so wenig Probleme mit kritischen und besorgten Bürgerinnen und Bürgern gab, wie am Lohring in Altenbochum.
Ihnen allen meinen herzlichen Dank dafür.

Und: Der ASB hat zur besseren Koordination der ehrenamtlichen Hilfen einen Link eingerichtet. Nach Themengebieten sortiert können sich Hilfs- und Spendenwillige direkt informieren.
Dieser Link wird in den nächsten Tagen freigeschaltet.

Die Sommer-Marginalie

An dieser Stelle leiste ich meinen ganz persönlichen Beitrag zum Bochumer Sommerloch und möchte dies völlig unkommentiert auf die Leser wirken lassen. Ein Fundstück aus dem globalen Netz.
So heißt es in einer Bochumer Terminankündigung für den Monat Juli:
 

„…lädt die DKP um 19:30 Uhr … zu einer Lesung und Diskussion mit dem Autor …. Er stellt sein Buch vor mit dem Titel: „Das kleine Schwarzbuch der deutschen Sozialdemokratie“. Dieses Buch sei “eine kleine Chronik der SPD-’Leistungen’, die sich mit den Schandtaten der SPD-Führung … auseinandersetzt. … Über den Autor schreibt die DKP: Er war ein Jahr an der Bezirksleitung der FDJ Berlin tätig, bevor in den bewaffneten Organen der DDR seinen langjährigen Friedensdienst leistete.

Schulen: Zeitplan für Mensa-Bau nach den Ferien

Mit einem „verbindlichen Zeitplan“ für den Bau von Mensen an Schulen will die SPD-Ratsfraktion für die nötigen Klarstellungen sorgen. Das sichert Ernst Steinbach, Mitglied des Fraktionsvorstands und Vorsitzender des Schulausschusses, der Goethe-, Schiller-, Annette-von-Droste-Hülshoff- und der Hildegardis-Schule zu.

Hintergrund sind Umschichtungen im Etat 2015. Mit einer Mio. Euro aus dem Posten für den Mensa-Bau werden Mehrkosten beim Musikforum abgedeckt. Steinbach geht nun gegen den Eindruck vor, die geplanten Mensabauten müssten deshalb verschoben werden oder drohten ganz zu entfallen. Steinbach fordert die Verwaltung auf, die laufenden Planungen in einem verbindlichen Zeitplan zusammenzufassen und so Irritationen bei den Schulen aus dem Weg zu räumen. Dieser Plan soll den Schulen und den Ratsgremien nach den Sommerferien vorliegen.

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